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Tageslichtanalysen / Verschattungsstudien

Tageslicht ein „Lebensmittel“

Tageslichtanalysen und Verschattungsstudien liefern die Grundlagen für architektonische Entscheidungen ab der ersten Planungsphase.

Tageslichtanalysen und Verschattungsstudien liefern die Grundlagen für architektonische Entscheidungen ab der ersten Planungsphase. Mit der Lage von Baukörpern und deren Kubatur sowie der Definition eines Fassadenbildes sind die wesentlichen tageslichtrelevanten Variablen festgeschrieben. Aus diesem Grund gilt das Bestreben von 3lpi Architekturplanung frühestmöglichen mit unserer Expertise zum Tageslicht zu unterstützen.
Tageslichtanalysen finden in einem besonderen Spannungsfeld statt. Zum einen entspringt der nachvollziehbare Wunsch nach Dichte einer Bebauung den harten ökonomischen Randbedingungen in denen Immobilienprojekte realisiert werden. Eine verdichtete Bebauung kann aber auch ursächlich sein für eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Tageslicht im Innenraum. Zum anderen dominieren energetische Fragestellungen den Diskurs von Fassadenvarianten. Der winterliche Wärmeschutz zur Begrenzung des Heizenergiebedarfs (U-Wert der Verglasung) und der sommerliche Wärmeschutz um Überhitzung und den Einsatz von Klimatechnik zu vermeiden bzw. zu reduzieren (g-Wert der Verglasung) sind normativ gefasst. Vor allem aber sind Dank entsprechender Verordnungen beide Anforderungen verbindlich einzuhalten (siehe auch 3lpi – Tageslicht).

Tageslicht ist kostenlos

Vergleichbares fehlt für die Verfügbarkeit von Tageslicht. Mit der DIN EN 17037 ist eine aktuelle europaweit geltende Tageslicht Norm verfügbar. Deren Einhaltung ist aber nicht vergleichsweise bindend über eine Verordnung geregelt. Und so bleibt in Deutschland streng genommen nur die Betrachtung der Rohbauöffnungen entsprechend der jeweiligen LBO des Bundeslandes in dem das Bauvorhaben lokalisiert ist. Diese sind nach gängiger Expertenmeinung aber zu gering! Die dritte relevante bauphysikalische Größe einer Verglasung ist neben U-Wert und g-Wert der Transmissionsgrad der Verglasung (Tau_vis). Dieser wird im Regelfall nicht als Planungsgröße herangezogen sondern resultiert am Ende aus den Anforderungen des winterlichen und sommerlichen Wärmeschutzes. Und so entstehen immer wieder Gebäude mit unangemessen großen Verglasungsanteilen und Gläsern mit niedrigen Transmissiongraden. Der Verglasungsanteil verspricht eine Tageslichtversorgung, die nach objektiven Kriterien meist nicht gegeben ist. In Anbetracht der Bedeutung von Tageslicht für uns Menschen ein zu vermeidender Umstand. Das kostenlose Tageslicht verdient eine stärker Lobby.

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